
Prävention im Netz: Misogynie und demokratiefeindliche Narrative erkennen, Gegenstrategien entwickeln, Fachkräfte stärken
Dieses Forschungs- und Trainingsprojekt untersucht jugendaffine demokratiefeindliche Online-Diskurse in Österreich. Im Fokus stehen Misogynie und toxische Männlichkeit sowie rassistische, antisemitische, antimuslimische, fremdenfeindliche und verschwörungsideologische Narrative. Das Projekt analysiert Akteur*innen, Netzwerke, Narrative und Plattformdynamiken und entwickelt darauf aufbauend evidenzbasierte Gegenmaßnahmen für Prävention und Intervention.
Fördergeber
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Ziele
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Mapping phänomenübergreifender demokratiefeindlicher Online-Ökosysteme (Akteur*innen, Narrative, Netzwerke, Plattformmigration).
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Entwicklung eines digitalen Toolkits, eines Handbuchs und einer Online-Kampagne auf Basis evidenzbasierter Gegen-Narrative.
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Durchführung von 15 Multiplikator*innen-Workshops in ganz Österreich zur Qualifizierung von Fachkräften aus Jugendarbeit, Bildung, Gesundheitswesen und Verwaltung.
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Co-Creation-Workshops zur Stärkung aufsuchender Online-Jugendarbeit sowie Evaluation konkreter Online-Interventionen.
Impact
PRANET schafft eine belastbare empirische Grundlage zu jugendaffinen demokratiefeindlichen Online-Diskursen in Österreich. Durch frei zugängliche Instrumente, qualifizierte Fachkräfte und evaluierte Maßnahmen stärkt das Projekt Prävention, digitale Resilienz und evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Status
Laufend