
[ˈseːnoːr]
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ÜBER UNS
SCENOR ist eine unabhängige Forschungseinrichtung mit Sitz in Wien, die sich der Analyse und Prävention von gewalttätigem Extremismus, Radikalisierung und Hass verschrieben hat. Wir verbinden Wissenschaft mit praxisorientierten Methoden.
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UNSERE ARBEIT
Als unsere Hauptaufgabe führt SCENOR evidenzbasierte Forschungsprojekte durch, die belastbare Erkenntnisse liefern, welche Politik und Praxis informieren. Diese Initiativen bilden das Fundament unserer Arbeit gegen Extremismus und Hass.
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UNSERE SEMINARE
Wir bieten Experten-geleitete Seminare zur Extremismusprävention an, vor Ort oder online. Diese Trainings richten sich an Organisationen und Fachleute und vermitteln praktische Werkzeuge, strategische Einsichten und Handlungsanleitungen.
AKTUELLE BLOGPOSTS


SECURING SACRED SPACES: EUROPE'S NEW APPROACH TO PROTECTING PLACES OF WORSHIP



UNITED IN RESPONSE: COLLABORATIVE APPROACHES IN PROTECTING PLACES OF WORSHIP



THE EVOLVING JIHADIST THREAT IN EUROPE AGAINST JEWISH AND CHRISTIAN COMMUNITIES POST-7/10



JIHADI ATTACKS AND PLOTS IN EUROPE: A NEW WAVE OF TERRORISM?



FROM MARGINS TO TARGETS: HOW TO COUNTER EXCLUSION AND PROTECT RELIGIOUS MINORITIES



UNVEILING THE POPULIST PARADOX: HOW FREEDOM OF SPEECH IMPACTS RELIGIOUS FREEDOM AND SAFETY

GEDANKENFUTTER

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Das von SCENOR geleitete GameD-Projekt griff diese Herausforderung auf und entwickelte einen Platformer mit echtem Spielspaß.
Das Ergebnis ist Hate Hunters – ein Mobile-Game mit minimalem Text und überzeugender Spielmechanik. In Co‑Creation mit Jugendlichen wurden Unterhaltungswert und Inhaltsklarheit sorgfältig evaluiert.
scenor.at
Dieser Bericht stellt die theoretischen Grundlagen, das Jugend‑Co‑Creation‑Modell und erste positive Bildungseffekte vor.
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Dr Pisoiu is a renowned expert in the field, conducting in-depth research on terrorism, radicalisation, and violent extremism. She has published extensively on these subjects, contributing numerous scholarly works that advance the understanding of these complex and pressing issues.
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von Erik Hacker (Forscher bei SCENOR) und Daniela Pisoiu (leitende Forscherin bei oiip)
Dieser Artikel - in englischer Sprache - befasst sich mit der Frage der Rückfälligkeit im Zusammenhang mit terroristischen Anschlägen. Auf der Grundlage der Analyse eines Datensatzes, der Informationen über dschihadistische Anschläge und deren Täter in Europa zwischen 2014 und 2022 enthält, werden eine Reihe interessanter Erkenntnisse präsentiert, wie z. B.: Anschläge, die von rückfälligen Terroristen verübt werden, haben eine deutlich höhere Opferzahl zur Folge.
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SCHLÜSSELERKENNTNISSE:
Zeitgeist: Die jüngsten welt- und europapolitischen Entwicklungen (Krieg zwischen Israel und Hamas und Koranverbrennungen in skandinavischen Ländern) haben die europäische Dschihadistenbewegung wiederbelebt. Allerdings gibt es für neu mobilisierte Dschihadisten im Westen derzeit keine realistischen Möglichkeiten, sich einer ausländischen Terrorgruppe im Ausland anzuschließen. Das schafft Anreize für inländische Terroranschläge im Westen.
Der ISKP ist im Begriff, das globale dschihadistische Machtvakuum zu füllen: Trotz des derzeitigen gesellschaftspolitischen Umfelds, das die Mobilisierung von Dschihadisten begünstigt, tun sich große ausländische Terrororganisationen, die für ihre internationalen Fähigkeiten bekannt sind, schwer damit, dies auszunutzen. Da'esh ist es nicht gelungen, einen charismatischen Anführer hervorzubringen und konzentriert sich weiterhin auf lokale Aufstände. Al-Qaida scheint derweil im Westen nicht die nötige Anziehungskraft zu besitzen, um Anschläge zu verüben.
Das Hauptziel des ISKP: Das Hauptziel ist die Errichtung eines Kalifats in Afghanistan und den umliegenden Ländern, wobei das Taliban-Regime nach wie vor das größte Hindernis für sie darstellt. Angriffe auf den Westen sind lediglich ein Instrument, um das regionale Ziel des ISKP in Südostasien zu erreichen.
Der ISKP hat die folgenden vier Anreize, den Westen anzugreifen:
(1) Schwächung und Delegitimierung des Taliban-Regimes auf der internationalen Bühne, weil es seine Versprechen zur Terrorismusbekämpfung nicht eingehalten hat
(2) Verstärkung der finanziellen und operativen Unterstützung von Da'esh durch Aufrechterhaltung der Marke Da'esh als dominierende globale dschihadistische Organisation
(3) Erhöhung des Status und der Attraktivität der Gruppe in der weltweiten Dschihadistenbewegung und Steigerung des Zustroms von Spenden und ausländischen terroristischen Kämpfern (FTF)
(4) Provozieren antimuslimischer Stimmungen in westlichen Gesellschaften oder sogar Vergeltungsschläge
Der ISKP verfolgt bei ihren externen Operationen im Westen die folgende dreiteilige Strategie:
- Inspiration zu Anschlägen durch mehrsprachige Propaganda
- "Virtueller Planer", der darin besteht, Angriffe auf den Westen durch lokale Unterstützer durch Online-Unterstützung zu unterstützen oder anzuleiten
- Entsendung von ausgebildeten Agenten, die über die Türkei und die Ukraine nach Europa eingeschleust werden
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