SCENOR ist eine unabhängige Forschungseinrichtung mit Sitz in Wien, die sich der Analyse und Prävention von gewalttätigem Extremismus, Radikalisierung und Hass verschrieben hat. Wir verbinden Wissenschaft mit praxisorientierten Methoden.
Als unsere Hauptaufgabe führt SCENOR evidenzbasierte Forschungsprojekte durch, die belastbare Erkenntnisse liefern, welche Politik und Praxis informieren. Diese Initiativen bilden das Fundament unserer Arbeit gegen Extremismus und Hass.
Wir bieten Experten-geleitete Seminare zur Extremismusprävention an, vor Ort oder online. Diese Trainings richten sich an Organisationen und Fachleute und vermitteln praktische Werkzeuge, strategische Einsichten und Handlungsanleitungen.
Der Schutz von Gebets- und Kultstätten umfasst mehr als physische Sicherheitsmaßnahmen. Der Beitrag zeigt, wie Hassrede, Desinformation und extremistische Narrative religiöse Gemeinschaften beeinträchtigen können und wie Prävention Sicherheit und Resilienz stärken kann, ohne Offenheit und Meinungsfreiheit unnötig einzuschränken. Der vollständige Beitrag ist auf Englisch verfügbar.
Antifeministische Narrative sind im Schulalltag nicht immer leicht zu erkennen. Erfahrungen aus dem AFETS-Projekt zeigen, warum Fortbildungen nicht nur Wissen vermitteln, sondern zunächst Problembewusstsein, begriffliche Sicherheit und professionelle Handlungskompetenz stärken müssen.
Antifeministische Narrative und autoritäre Männlichkeitsvorstellungen begegnen pädagogischen Fachkräften längst im Schulalltag. Die AFETS-Trainings zeigen: Wissen allein reicht nicht. Fachkräfte brauchen Orientierung, praxisnahe Fallarbeit und Austausch, um problematische Aussagen sicher einzuordnen und angemessen zu reagieren.
Digitale Räume prägen heute maßgeblich, wie Jugendliche Geschlechterrollen, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Werte wahrnehmen. Dabei begegnen ihnen online zunehmend antifeministische Narrative, autoritäre Männlichkeitsbilder und Incel-Codes, oft eingebettet in Memes, Ironie und jugendnahe Formate. Der Beitrag ordnet diese Dynamiken ein, erklärt zentrale Begriffe und zeigt, warum ihre Entschlüsselung für Prävention, Bildung und einen reflektierten Umgang mit digitalen Leben
Am 13. Jänner 2026 kamen in Mailand religiöse Führungspersonen, Praktiker*innen und Vertreter*innen öffentlicher Behörden zusammen, um zu erörtern, wie Gebets- und Kultstätten vor alltäglichen Bedrohungen wie Diebstahl, Vandalismus und unbeabsichtigten Schäden geschützt werden können. Der Workshop zeigte, dass wirksame Sicherheit nicht nur von der Abwehr von Extremismus abhängt, sondern auch von routinemäßiger Prävention, gemeinschaftsbasierten Maßnahmen und besseren Meldepra
In ganz Europa nehmen Angriffe auf Sakralstätten an Häufigkeit und Komplexität zu. Dieser Blog post zeigt, wie das Prinzip des Security by Design den Schutz religiöser Stätten neu definiert – indem Sicherheit von Anfang an in Architektur, Politik und Gemeinschaftspraxis integriert wird. Aufbauend auf EU-Projekten wie PARTES und PARTESS-COM wird gezeigt, wie Prävention, Zusammenarbeit und Vertrauen die Resilienz in Europa stärken können.
Für viele von uns wirkt die Terrorgefahr weit entfernt, doch diese neue Studie zeigt, wie schnell Online-Propaganda Teenager in ganz Europa erreichen kann. In seinem jüngsten Artikel für das englischsprachige CTC Sentinel untersucht der Forscher Erik Hacker von SCENOR vierundvierzig vereitelte Anschlagspläne Minderjähriger seit 2022 und analysiert Muster, die ganze Gemeinden gefährden. Lesen Sie die vollständige Analyse, um zu erfahren, warum frühe Wachsamkeit heute wichtiger ist denn je.
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