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Brückenideologien: Gender, Macht und Radikalisierung (#6a)

Problematische Narrative in Social Media erkennen und bei Jugendlichen wirksam reagieren

4 Std.
Preis auf Anfrage
Online & vor Ort

Beschreibung

Antifeministische Narrative, starre Geschlechterrollen und autoritäre Männlichkeitsbilder begegnen Jugendlichen heute häufig über Social Media. Sie erscheinen in Kurzvideos, Memes, Influencer*innen-Content, Beziehungsratgebern oder scheinbar harmlosen Codes und Trends. Ähnliche Vorstellungen von „richtigen“ Männern und Frauen, natürlicher Ordnung, Macht und Zugehörigkeit finden sich dabei in sehr unterschiedlichen politischen, religiösen und digitalen Milieus und können eine Brückenfunktion entfalten. Im Seminar geht es darum, solche Inhalte früh zu erkennen und im jeweiligen Kontext einzuordnen. Behandelt werden unter anderem die Manosphere, Incel-Narrative, antifeministische Influencer*innen, Memes, Emojis und Codes sowie Überschneidungen mit rechtsextremen und religiös-fundamentalistischen Weltbildern. Im Mittelpunkt steht die Praxis: Wie reagieren Sie, wenn Jugendliche solche Narrative aufgreifen oder weiterverbreiten? Wann ist etwas Provokation, wann Teil eines gefestigteren Weltbilds? Wie können Sie Grenzen setzen, ohne Jugendliche vorschnell festzulegen? Und wie lassen sich Gespräche so führen, dass Beziehung, Schutz und pädagogische Klarheit zusammenkommen? Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die professionell mit Jugendlichen arbeiten, insbesondere in Jugendarbeit, Schule, Sozialarbeit, Beratung und Prävention. Methoden: Fachlicher Input, Analyse von Social-Media-Beispielen, Fallarbeit, moderierte Diskussion und systemische Gesprächsmethoden. Lernziel: Die Teilnehmer*innen erkennen zentrale Narrative und Codes in Social Media, können problematische Aussagen und Verhaltensweisen bei Jugendlichen besser einordnen und entwickeln konkrete Handlungsoptionen für ihre Praxis.


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